MMM auf Deutsch - revised version

Morgan M. Morgansen’s Date mit Destiny


Der launenhafte Morgan M. Morgansen stand im Schlafgemach seiner 4 Wände, sich selbst liebäugeln im Doppelglas. Er begradigte seine Nackenschleife und ließ einen langen Säufzer entschwinden. Er war bereit sich zu paaren. Oder zumindest, so bereit wie er es jeh sein konnte.
Der Essensraum war entschattet durch die Flammen von Wachsstäben. Morgan unstand auf einen Personenhalter und wartete während der Zeitzähler tickte und tockte.
Reichlich verspätet wackelte das verführerische Fraeulein durch das Wandloch. Ihre Kopfvorderseite war mit farbreichem Gesichtsbunt verziert, Lippen kirschig bis zum Maximum, ihre See-Kugel-Härchen aufgewertet um den Gliedmaßen von Arachnoid-Monstern zu gleichen.
Morgan lächelte das Fraeulein aufgeregt an. Er richtete sich auf und präsentierte ihr einen Personenhalter, auf den sie flugs ihre Rückenkissen niederließ. „Guten Vor-Abend“ kicherte Morgan.


„Du siehst sehr vermehrungsbetörend aus“.


„Oh, danke dreifach M. Du ebenfalls. Geseift und eingehüllt, du bist eine echte Augenfreude“


Morgan erpinkte als der Nahrungsbringer erschien, pinguin-gekleidet.
Der Herr war einfach eine mürrische Person – seine nach unten sehende Kopfvorderseite war geformt als hätte er ein Gesichtsloch voller Saurer-Gelber.


Der Essensraum-Lohnsklave reichte Morgan und dem Fraeulein ein Paar Esslisten, danach verschwand er.
Der potentielle Erzeuger besehkugelte die Essensliste wortlos. Sie suchten sich ihre Essplatten aus und der Nahrungsbringer erschien zurück, Morgan nach seiner gewünschten Essplatte fragend.


„Für mich, den Körper eines Hasenbabys, wenn ich bitten darf!“ verkündete Morgan.


„Und wie hätten Sie ihr Hasenbaby gerne, mein Herr, schwarz, braun oder blutig?“


 „Blutig bitte“ formulierte Morgan.


Er lächelte den Nahrungsbringer an, dann peilten seine See-Kugeln das Fraeulein an. Er war schockiert zu sehen wie aus ihren Seh-Kugeln etwas Salzflüssigkeit tropfte.  


„Und für sie, Fraeulein?“ erfragte der Nahrungspinguin.


Tropf-versteckend erbat sie „Die pflanzliche Option für mich.“


Morgan spuckschluckte und löste die Oberklappe seines Brustbedeckers. Der Nahrungsbringer fragte Gekicher-zurückhaltend


„Und welche Flüssigkeit?“


„Als Flüssigkeit hätten wir gerne den Saft von alten, roten Trauben bitte. Sehr alt.“


Morgan schloss schnell eine einzelne Seh-Kugel, an den Nahrungsbringer gerichtet. Der Nahrungspinguin retournierte die Geste und verschwand dann mit einem Schmunzeln.
Nach einer weiteren verschwiegenen Wortpause, erschien das Essen. Der Nahrungspinguin deversteckte Morgan's Essplatte. Darauf, unlebend, die Leiche eines Hasenbabies, seine zierlichen Hasenöhrchen unentfernt, sein Riechorgan knopfähnlich und immersüß.
Das Fraeulein würgte lautlich, eine Pütze mit Vor-Erbrochenem stieg in ihrem Gesichtsloch hervor als das verzehrfertige Pfluffigtier ihre Sehkugeln traf.
Des Fraeuleins Mahl war ein Tellerwald, ein Festschmaus aus Grünblatt, ein fleischloser Esshaufen. Morgan servierttenbedeckte das betrauerte Häschen und fortfuhr damit, sich das Begleitgrün einzuverlaiben.
Das Fraeulein lipphobte, sehr von Morgans selbst-opfernder Pflanzenfresserei angetan.
Nach beendetem Häschen-Boykott füllten sich die Wortlücken zügig. Das Fraeulein flirtete unverblümt and lehnte sich morganwärts, ihre Vorderkissen schamlos zur Schau stellend. Morgan war schmetterlingsbäuchig verzückt von diesem wunderhübschen Fraeuleinchen.
Leidenschaftsentbrannt und angegeilt kicherte er, als sie ihn untertischs befüßelte.
Hastig schlürften sie ihr Trauben-Nass und bald darauf vereinten sich ihre Menschenpfoten übertischs, trübbelichtet durch die brennenden Wachsstäbe.
Die Im-Bauch-Essenstaschen befüllt, begeldeten sie den Essenspinguin und unsetzten sich. Das Fraeulein hatte angeboten die Schuld substituierend auszugleichen, aber Morgan M. Morgansen wog seine Hauptknolle verneinend und - das war das.


Draussen in den Kein-Wänden, verankerten sich des Duos Sehkugeln, Hauptknollen-tief in vor-sex Emotionen. Das Fraeulein biss mit ihren Obermahlern auf ihre Unterlippe und lehnte sich abermals Moganwärts. Mogan erpinkte, schloss seine Sehkugelabdeckungen und umgab seine Hauptknolle in unmittelbare Nähe des Gesichtsloches des Fraeuleins.
Ein letzter Stupser morgenwärts and das Pärchen lippankerte. Als das wunderhübsche Fraeuleinchen mit ihm züngelte, wäre Morgan M. Morgansen vor lauter schmetterlingsbäuchligkeit fast liebplosiert.



Durch den Nichtspiegel des Essraumes, erhebten sich die Citurslippen des ehemals grießgrämigen Essenspinguin als er das inlust-vereinte Pächen beäugelte. Wie konnte ein Menschenwesen durch solch feierliches Pärchen nicht emotionalisiert sein?


Und an ebendiesem Mond-Auf, als Morgan M. Morgansen sich auf seiner Schlafplattform horizontalisierte, war er, ausnahmsweise, nicht allein.